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OOB Updates

Rückblick 2014

Peer Seemann | 05.12.2014

Peer Seemann ist nicht nur ein Kuriosum, sondern ein echter Geheimtipp, der seinen Kollegen mit italienischem Pass in nichts nachstand. Der Züricher führte uns durch halb Europa. Er erzählte Geschichten zwischen Nordsee und Mittelmeer, immer auf den Spuren der Herumziehenden aus der Vergangenheit und der unmittelbaren Gegenwart. Das Verbindende in seinen Canzoni ist neben der italienischen Sprache der ruhige und nachdenkliche Grundton, welcher in der neuerdings hauptsächlich akustischen Musik mit Saiteninstrumenten und mit anfangs elektronischen Einsprängseln und dem erzählerischen Gesang zum Ausdruck kam.

The Selkies | 14.11.2014

The Selkies präsentierten Celtic Folk - Musik aus den keltischen Ländern. Die nordische Musik lebt von der Sehnsucht träumerischer und melancholischer Songs, sowie von fröhlichen, tänzerischen Tunes. Mit Harfe, Flöte, Violine, Gitarre, Bodhrán und Gesang verliehen die fünf Musiker aus Winterthur und Baden ihrer Musik eine anregende Klangvielfalt. Die zahlreichen Besucher genossen eine dynamische Reise durch keltische Länder mit gefühlsstarken Eigenkompositionen und traditionellen Melodien neu arrangiert.

UPtown3 | 17.10.2014

Ein gelungener Konzertabend bei vollem Haus. UPtown3 interpretierten Songs von Johnny Cash und spielen Swing und Latin Stücke aus dem Great American Song Book der 50er Jahre. Valerie Maerten entführte mit ihrer charismatischen Stimme und ihren Interpretationen in die Songwelt von Johnny Cash und dem Amerika der 50er Jahre. Gitarrist Eckhard Freund setzte als feinfühliger Begleiter die Akzente am richtigen Ort und als Solist brachte er seinen Spielwitz in knackigen Solos zum Ausdruck. Daniel Staub erzeugte mit seinem perkussiven Kontrabassspiel den notwendigen Groove. Zu dritt gelang es dem Trio, ein warmes Ambiente zu schaffen, welches die Zuhörer in den Bann zog.

Grand Opening Bahnhofstrasse 39 | 27.09.2014

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Maeve Kelly | 26.09.2014

“It’s haunting, deep and very passionate,” schrieb Eric Campbell, NewMusicIreland, über Maeve Kellys erstes Solo-Album „Relative Calm“. Die gebürtige Irin verbindet Traditionen des Geschichtenerzählens ihres Heimatlandes mit Akustik, Folk-Rock und Elementen von World Music. Jeder, der sie gehört hat, weiss zwei Dinge: Erstens hört man eine solche Stimme nicht jeden Tag. Und zweitens schreibt sie tolle Songs, die in der klassischen Singer-/Songwriter-Tradition von Carole King oder Suzanne Vega stehen.

Getreu der Tradition der irischen Geschichtenerzähler zog Maeve an dem ersten Konzert in unseren neuen Räumen in der "Factory" die Menschen in die Erzählung hinein und schaffte so eine intensive emotionale Bindung zum Publikum. "Ich bin eigentlich ein fröhlicher, optimistischer Mensch, dennoch mag ich vor allem die dunkle Seite von Musik. Was soll ich sagen? Ich bin Irin. Melancholie ist vorprogrammiert...“. Ein wahrhaft gelungener Auftakt des Grande Openings von unsrem neuen Café.

Abschiedsfest von der Kirchstrasse 1 | 12.07.2014

Mit vielen Gästen und Freunden feierten wir den Abschied von drei wunderschönen Jahren in der Kirchstrasse 1. Mit grossen Schritten näheren wir uns dem Umzug in die "Factory" an der Bahnhofstr. 39. Aber noch genossen wir das alte Gebäude bei großartigem Sonnenschein und mit einem lachenden und weinenden Auge.

B&W Chocolate Howlers | 27.06.2014

Von den Sümpfen am Mississippi über New Orleans und New York der 20-er Jahre bis nach Frankreich in die 50-er bis 80-er reichte das musikalische Repertoire der B&W Chocolate Howlers. Blues, Ragtime, Swing, Chanson und weitere erlesene Perlen wurden von zuckersüss bis bitterzart serviert. Am meisten begeisterte ihre Ehrlichkeit und Liebe zur handgemachten Musik, die mit akustischen Instrumenten wie Mandoline, Ukulele, Waschbrett und Singende Säge besonders zur Geltung kam. Der laue Sommerabend mit stimmungsvoller Musik, die zum Tanzen animierte, war einfach ein Genuss!

Djinbala | 23.05.2014

Eine musikalische Weltreise

 

Djinbala zelebrierten sprühende Energie und Extravaganz mit einer grossen Auswahl aus Gypsy und Balkan beeinflussten Stücken, französische Chansons und swingenden Songs in ihrem Repertoire, alle aus der Feder von Andrea Milova und David Cielbala. Die Lieder in französisch, englisch, deutsch oder ihre erfundene Sprache "lingala" handelten von Liebe, von Träumen und Schmerz, von Krieg und Frieden, von Musik und verkauften Seelen. Sie spielten über 700 Konzerte im Libanon, Frankreich, England, Italien, Östereich, Deutschland und der Schweiz unter anderem am Jazz Festival Montreux, La Cité International des Arts in Paris, Music Hall in Beirut etc. Es gab an diesem Abend in Kreuzlingen diese magischen Momente, in denen die ganze Welt in einem Taumel zu versinken schien. Von der berauschenden Kraft solcher Momente lebt die Musik von Djinbala.

Attila Vural | 25.04.2014

Grosses Kino für die Ohren

Wenn man die Konzert-Liste des Zürcher Solo-Gitarristen so anschaut, scheint er in Deutschland und in den USA bekannter zu sein als in der Schweiz. Ganz zu Unrecht! Attila Vural zupfte, strich und schlug auf seinen 8-saitigen oder 14-saitigen Gitarren eine gut abgestimmte Mischung aus Jazz, Latin und Rock und ließ sie zwischendurch immer wieder wie eine Sitar ertönen. Die Klangwelt, die der Schweizer aufbaute, erschien nach viel mehr als nur einer Gitarre und noch bei genauem Hinschauen konnte man oft seinen zwei Händen kaum folgen. Attila Vural war drum nicht nur für's Ohr, sondern auch für's Auge ein Erlebnis!

The Cherrychords | 14.03.2014

Statt wie zuerst angekündigt Maeve Kelly, die irische Sängerin, die aus Krankheitsgründen kurzfristig absagen musste, sprangen die Cherrychords ein. Elke Sachsenmaier gilt längst als die „Grande Dame“ der Freiburger Musikszene. Sie ist als Sängerin, Gitarristin oder Songwriterin in diverse Musikprojekte (u.a. Ray & Friends, Many & The Teddyshakers, Atomic Rodeo) involviert. Niels Kaiser ist seit vielen Jahren einer der meistbeschäftigten Musiker im süddeutschen Raum (u.a. Ray & Friends, Atomic Rodeo, Many & The Teddyshakers, Kim Carson).

Die Cherrychords, eine Musik, die der herzförmigen Kirsche samt Stein durchaus ähnelt: liebevoll und kernig, romantisch und rebellisch. Naturbelassen direkt auf den Tisch. Hier kommt zusammen, was zusammengehört: Zwei Stimmen in der Tradition von angloamerikanischen Größen wie Lennon/McCartney bis Emmylou Harris oder Neil Young. Zwei Gitarren zwischen britischem Rock und Americana: die ungestüme Kraft des Rock’n’Roll und die filigrane Finesse des Folk- und Countrypicking. Zwei langjährig aktive, ungebrochen kreative Songwriter. Es war ein schöner und entspannter Abend im Out of Bounds mit den beiden Musikern.

Giesela Horat Trio | 21.02.2014

Die Kompositionen von Gisela Horat (Klavier) bildeten den Ausgangspunkt für spannende Begegnungen zwischen Komposition und Improvisation, die geprägt waren durch die unterschiedlichen Erfahrungs-Welten der einzelnen Musiker. Jonas Brügger ist Groove und Soul-Drummer mit einem grossen Interesse für skandinavischen, melancholischen Jazz. Fridolin Blumer ist freischaffender Bassist und als Improvisator und Interpret steht er oft auf der Bühne und spielt aktuelle und neue Musik. Das Trio erzählte in seinem Programm musikalische Geschichten, die das Leben in all seinen Schattierungen zeigt. Mit klangmalerisch jazzigen Harmonien beschrieben sie in lyrisch grooviger Weise farbige und spannende Gegebenheiten, Träume, Gefühle und Schicksale.

Marco Marchi Mojo Duo | 23.01.2014

Marco Marchi und Claudio Egli aus dem Tessin spielten flotte Ragtime-Folk und Countryblues-Nummern wie einst die alten Blueser auf den Veranden ihrer Hütten. Ganz ohne Technik, nur mit akustischer Gitarre, Bluesharp und Gesang brachten sie die wunderbaren Perlen des akustischen Blues im gemütlichen Out of Bounds Café Ambiente in Kreuzlingen so richtig zum Glänzen. Die exzellenten Musiker liessen die alten Hits aus der Frühzeit der amerikanischen Musik auferstehen. Die raffinierten Piedmont-Style- Nummern, die flotten Ragtimes und die schönen Early Jazz Tunes zeugten von der Breite und der Vielfalt, welcher der Blues vor fast 100 Jahren schon hatte. Marco und Claudio machten jedoch nicht nur eine musikhistorische Entdeckungsreise, sondern zeigten durch ihre dynamische Spielweise die Kraft, die in dieser Musik steckt, so dass der Funke auch auf die Menschen der heutigen Zeit übersprang.